Im vergangenen Jahr haben chinesische Konsumenten laut Bain rund 18,4 Mrd. Dollar für Luxuswaren ausgegeben. „Der Luxusmarkt in der Region erlebt derzeit einen fundamentalen Wandel, ausgelöst durch eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, selbstbewusstere Kunden und den Markteintritt neuer Labels“, teilte Bain mit. Generell bestehen laut der Unternehmensberatung jedoch weiterhin große Chancen für Premium-Hersteller in China. Dabei müssten diese künftig nicht nur untereinander konkurrieren, sondern auch auch mit einem veränderten Konsumverhalten der Chinesen auseinander setzen. So gaben in der Studie 80% der Befragten an, künftig mehr Geld für Urlaubsreisen und weniger für Shopping-Trips ausgeben zu wollen.
Ein weiteres Phänomen, auf das in der Bain-Studie hingewiesen wird, ist die Bedeutung von ’Daigou‘, d.h. Personal Shopper, die in Übersee Luxusartikel im Auftrag ihrer Kunden kaufen und nach China senden. Im vergangenen Jahren sollen chinesische Kunden zwischen 9 und 12 Mrd. Dollar über Daigou ausgegeben haben. Wichtigste Produktkategorie sind Lederwaren.