Martina Petrovic und Alexander Bode sind Kopf, Herz und Seele des Schuhkonzepts ’Loveboots‘. Beide sind Handelsexperten. Bode stammt aus einer hanseatischen Händlerfamilie. Er hat den Einzelhandel von der Pike auf gelernt. Petrovic ist seit ihrem 15. Lebensjahr im Handel tätig, hat sich vom Azubi bis zur Filialleiterin hochgearbeitet.
Mit Loveboots wagten sich beide auf Neuland. Das Konzept ist im doppelten Sinne jung; ging erst im Jahr 2011 an den Start und richtet sich mit seinem Sortiment an Frauen jeden Alters, die sich jung fühlen und auch so kleiden. Das Führungs-Duo hat die Aufgaben klar verteilt: Alexander Bode verantwortet EDV, Controlling und alle technisch-administrativen Belange. Martina Petrovic kümmert sich um Personalfragen und ist, wann immer es ihre Zeit erlaubt, selbst auf der Fläche. Beide gemeinsam sorgen für den Einkauf. Drei Standorte gehören heute zu Loveboots: Eines in der Hamburger Meile, eines im Stadtteil Wandsbek und eines im Schanzenviertel.
„Wen interessiert schon eine tolle Kasse?“
Bei Loveboots soll die Ware im Vordergrund stehen. Und man will mit Service überzeugen. Die Kundin soll Lust bekommen, einfach zu stöbern und vielleicht auch einen schönen Schuh zu kaufen. Apropos kaufen: die Kasse ist beim ersten Blick ins Geschäft gar nicht sichtbar. Ganz bewusst. „Wen interessiert schon eine tolle Kasse?“, fragt Alexander Bode. Er könne nicht verstehen, warum immer so viel Aufsehen um die Kassenpositionierung gemacht wird. „Das Bezahlen am Ende ist der kleineste Teil des Verkaufsgesprächs.“
Das Unternehmen beschäftigt insgesamt zwölf Mitarbeiter darunter zwei Azubis. Für Martina Petrovic ist es wichtig, dass die Teams immer wechseln und auch die Lernenden zwischen den Filialen springen. „Dadurch muss sich jeder immer auf neue Bedingungen einstellen, das hält wach und aufmerksam.“
Ein ausführliches Portrait über Loveboots lesen Sie in der kommenden Ausgabe von schuhkurier.