Wie das Medium ’Der Standard‘ am 23. Februar berichtete, sollen die Aktien des Familienkonzerns an den Londoner Investor Alchemy verpfändet sein. Der Fonds sei auf Restrukturierungen spezialisiert und finanziere die Leder & Schuh AG. Alle Forderungen der Einkaufsgesellschaftm sowie alle Konten und Versicherungsverträge seien verpfändet; auch das zentrale Warenlager im tschechischen Pohorelice sei betroffen, berichtet ’Der Standard‘ unter Berufung auf die Konzernbilanz 2017 der MRHG Holding AG, welche 100% der Anteile an der Leder & Schuh AG hält.
Laut dem Bericht erhielt der Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung. Das EBIT der MRHG lag mit 14,5 Mio. Euro um 4,6 Mio. Euro über dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss sank von 9,3 auf 6,4 Mio. Euro. Der operative Cashflow sank laut ’Der Standard‘ von 52 auf 5,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 11,6 auf mehr als 17%.
Die Tochterunternehmen Humanic und Shoe4You zeigten dem Bericht zufolge eine positive Entwicklung (+3,6%). Der Umsatz der MRHG Holding ging im Zuge von Standortschließungen netto von 355 auf 311 Mio. Euro zurück; zugleich stieg die Höhe der Verbindlichkeiten von 62 auf 68 Mio. Euro.
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