Es müssen Nike Free sein. In Neongelb. Mein achtjähriger Sohn und ich betreten den Store eines auf Running-Schuhe spezialisierten Filialisten im Norden Deutschlands. Die gewünschten Schuhe sind zwar da, aber wahrscheinlich nicht in der richtigen Größe. Wir gehen davon aus, dass mein Sohn 36 braucht. Die neongelben gibt es erst ab 37. In passender Größe vorhanden ist das Modell in Neonorange. Das ist aber nach Überzeugung meines Sohnes nicht „cool“.
Die junge Verkäuferin empfiehlt: „Wir probieren erst einmal den orangefarbenen und schauen, welche Größe es wirklich sein muss.“ Sollte der Sohnemann wirklich Größe 37 benötigen, könne man das gewünschte Modell auch bestellen. „Das bringt uns nichts“, entgegne ich. „Wir kommen aus dem Rheinland und sind nur heute hier in dieser Stadt.“ „Kein Problem“, sagt die Verkäuferin. „Wir schicken Ihnen den Schuh auch gern nach Hause. Natürlich kostenlos.“
Die Anprobe ergab, dass dank eines Wachstumsschubs nun doch Größe 37 benötigt wird. Und damit kamen die neongelben Schuhe ins Spiel. Sie passten. Selbstverständlich. Bestellen war nicht nötig. Mein Sohn wollte sie sofort anziehen. Die Verkäuferin hat die Schuhe dann auch noch schnell für ihn imprägniert. Schließlich regnetet es.
Service: perfekt!
Ihre Meinung ist gefragt: Welche Erfahrungen machen Sie mit Nachbestellungen? Kann der stationäre Handel mit diesem Service punkten? Halten Sie dieses Angebot für ein wichtiges Werkzeug, um den Kunden ans Geschäft zu binden? Braucht es dazu eine noch engere Abstimmung zwischen Handel und Industrie?
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