Der neue Auftritt
Spätestens ab der H/W-Saison 2025 soll in den Klauser-Geschäften „ein ganz anderes Warenbild“ sichtbar sein, kündigt der neue Geschäftsführer an. Ziel sei es, sowohl in der modischen Ausrichtung als auch beim Durchschnittspreis „einen Ticken nach oben“ zu gehen. Der Schuhfilialist soll zudem eine neue CI bekommen, in den Geschäften und auch online. Darüber hinaus gibt es das Ziel, auch wieder zu expandieren – „ab sofort“, sagt Hoppe, sobald sich Möglichkeiten für das Unternehmen ergeben.
Mit seiner Positionierung ist das Schuhhaus Klauser einer der letzten verbliebenen Schuhfachhandels-Filialisten, das ist Hoppe klar: „Es ist eine der besonderen Möglichkeiten, die ich für uns am Markt sehe.“ Klauser werde sich „auf das fokussieren, was wir können“, und das sei das Fachgeschäft mit gut geschultem Personal und der richtigen Ware zum richtigen Zeitpunkt. „Es gibt keinen Grund, dass irgendein Mensch die High Street betritt, wenn er dort nicht anständig beraten wird und nicht das Sortiment findet, das er sich wünscht.“ Werde aber beides geboten – Hoppe nennt das Business-Exzellenz –, dann sei der Preis für ein Produkt im Zweifel zweitrangig.
Zwar sei die Frequenz nicht an allen Standorten optimal, sagt Hoppe. Das müsse dann durch Conversion Rate, höhere Durchschnittspreise und mehr Teile pro Bon aufgefangen werden. Und zumindest die Conversion Rate entwickele sich derzeit bei Klauser„fabelhaft“.