Die beiden Schuhexperten hinter der neuen Marke haben sich nach eigenen Angaben vorgenommen, mit ihrer ersten gemeinsamen Schuhlinie alte Denkmuster aufzubrechen und dem Schuhhandel mit mehr Flexibilität, tragbarer Schuhmode und außergewöhnlichen Serviceleistungen zu begegnen.
Dabei wollen sie E-Commerce-Größen und Versendern eine klare Absage erteilen. Die erste Kollektion von Incrival umfasst etwa 150 Artikel, von City-Sneakern über Trotteurs und Stiefeletten bis hin zu Langschäftern.
Die Kernpreislagen bewegen sich um 89 bis 99 Euro VK; Stieletten liegen laut Bettermann bei 109 Euro VK. Wert legt der Unternehmer auf eine „sehr hohe Einstiegskalkulation von 150“; Mindestmengen seien nicht erforderlich. Zusätzliche Konditionen sollen dem Handel bei der Nutzung der B2B Online-Order geboten werden.
Schuhe ’made in Europe‘
Wichtig ist für die beiden Unternehmer hinter Incrival vor allem der ’europäische‘ Ansatz: Das Design der Schuhe erfolgt in London, die Produktion in Portugal, Logistik und Verwaltung werden von Aerzen aus abgewickelt. Alle Schuhe werden nach handwerklicher Machart in Portugal produziert. Dabei werde, so Bettermann, sozialen und umweltgerechten Standards Rechnung getragen. Transportwege und CO2-Ausstoß sollen minimal gehalten werden; ein eigens entwickelter Code of Conduct soll zudem sicher stellen, dass alle Geschäftspartner die vertraglich festgelegten Standards einhalten.
Modische Handschrift und Komfort
Neben einer modischen Handschrift ist laut Bettermann auch die Ausstattung der in dezenten Farben gehaltenen Kollektion von hohem Anspruch. Man habe für „extrem hohen Tragekomfort“ gesorgt. Dank des technischen Textilfutters ’On Steam‘ seien Atmungsaktivität und Klimakomfort sicher gestellt: Mit ’Silky Smooth‘, einer zwischen Deck- und Laufsohle integrierten Zwischensohle, sowie einem speziellen Microschaum soll zudem ein angenehmes Laufgefühl entstehen.
Präsentiert wird die neue Incrival Kollektion auf der GDS (4. – 6. März) in Halle 3, Stand A44.
Im Sommer 2014 war Klaus Bettermann nach langjähriger Tätigkeit aus dem Unternehmen Marc Shoes ausgeschieden. Noch im Februar hatte er neben seiner Position als Geschäftsführer die Aufgabe des Kaufmännischen Geschäftsführers der Berkemann Verwaltungs GmbH übernommen. Alexander Lindau war zuletzt Head of Design für Marc Shoes.