Keine Ausgabe verpassen: Alles aus dem Shoe-Business - kritisch, tiefgründig und vielseitig. 100% Branchenwissen für Ihren Erfolg im Geschäft mit Schuhen. Gedruckt oder als ePaper + alle Inhalte der Website.
Für Gesamtdeutschland prognostizieren die Institutionen für Konsumforschung NIQ und Gfk im Jahr 2025 eine Kaufkraftsumme von 2.503,3 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Pro-Kopf-Wachstum von nominal 589 Euro und damit rund 2%. Somit stehe den Deutschen eine durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft von 29.566 Euro für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung. Gemessen wird die Gfk-Kaufkraft an dem nominal verfügbaren Nettoeinkommen der Bevölkerung, inklusive staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- sowie Kindergeld. „Die Deutschen haben auch 2025 wieder mehr Geld für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung, was unter anderem auf gestiegene Löhne und eine Erhöhung von Transferzahlungen wie Kinder- und Wohngeld zurückzuführen ist“, sagt Markus Frank, Experte im Bereich Geomarketing von NIQ-Gfk. „Dennoch fällt das nominale Wachstum mit 2 Prozent deutlich moderater aus als in den Vorjahren, was reale Kaufkraftverluste bedeuten würde. Außerdem steigt auch die Arbeitslosigkeit an, was zu Verunsicherung führt. Deshalb ist anzunehmen, dass die Deutschen 2025 größere Anschaffungen auf die lange Bank schieben und wenn möglich etwas Geld beiseitelegen.“
Im Bundesland-Ranking schneiden vor allem Bayern und Hamburg gut ab, während in Mecklenburg-Vorpommern und Bremen der größte Rückgang erwartet wird. Die Landkreise Starnberg, München sowie der Stadtkreis München sind die Spitzenreiter im Kreis-Ranking, bei den einwohnerstarken Stadtkreisen führen Berlin, gefolgt von Hamburg und München, das Ranking an.
Die Kaufkraftdichte in Deutschland (Foto: Gfk-NIQ)