Klicken heißt nicht gleich kaufen. Die Studie des Hamburger Statistik-Portals Statista hat gezeigt, dass viel Traffic auf der eigenen Webseite nicht notwendigerweise bedeutet, dass auch eine hohe kaufwahrscheinlichkeit vorliegt. Demnach hat Amazon in Deutschland zwar mit über 137 Mio. Website-Aufrufen deutlich mehr Besucher als die rund 4 Mio., die in den Tchibo-Online-Shops unterwegs sind. Liegt jedoch der Online-Händler bei der tatsächlichen Kaufwahrscheinlichkeit deutlich dahinter.
Beliebteste Zahlverfahren werden nicht zwingend angeboten.
Zu den beliebtesten Bezahlmethoden gehören bei Online-Shoppern laut Studie die Rechnung, Paypal und das Lastschriftverfahren. Dieses User-Bedürfnis spiegelt sich jedoch nicht unbedingt in den tatsächlich angebotenen Bezahlmethoden wider. So ist beispielsweise bei den Universal-Anbietern Paypal zwar das meist angebotene Zahlungsmittel, doch bieten deutlich weniger Online-Shops die favorisierte Zahlung auf Rechnung bzw. noch weit weniger das Lastschriftverfahren an.
Der erste Eindruck zählt. Auch und vor allem beim universalen Online-Shopping.
Als signifikant relevante Hebel zur Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit unter Universal-Anbietern zeichneten sich vor allem der erste Eindruck, der durch das Layout vermittelt wird, die Struktur der Startseite und die Usability im Katalogsystem aus. Als weniger relevant konnten die Hotline und SSL-Verschlüsselung identifiziert werden.
Der Ton wird getroffen. Nur an Aussagekraft fehlt es noch gelegentlich.
In der Studie stellt sich heraus, dass unter den Universal-Anbietern eine adäquate Kundenkommunikation in Form von freundlicher Ansprache und einer professionellen Optik der E-Mail bereits beherrscht wird, der Informationsgehalt hingegen jedoch noch nicht immer die Belange der Kunden zu vollen Zufriedenheit erfüllt.
Eine Leseprobe steht hier zum Download bereit.