„Wir haben uns im abgelaufenen Jahr mit dem Sport aus Slowenien zurückgezogen“, wird Kastner-&-Öhler-Vorstand Martin Wäg zitiert. Drei Sport-Filialen habe das Unternehmen geschlossen, mit einem Modestandort ist es noch in Slowenien vertreten. Aus Tschechien und der Slowakei hatte sich Kastner & Öhler bereits 2011 zurückgezogen. Das Inlandsgeschäft laufe aber stabil: „Wir waren operativ immer in den schwarzen Zahlen.“
Der Umsatz ging bei Kastner & Öhler im Geschäftsjahr 2013/14 von 223,6 Mio. Euro auf 213,5 Mio. Euro zurück, das Vorsteuerergebnis hat sich mit minus 8,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Den leichten Umsatzrückgang führt Wäg auf die Standortbereinigung zurück. In Österreich betreibt das Unternehmen 30 Standorte, hinzu kommt der verbliebene in Slowenien. Die Mitarbeiterzahl sank von 1820 auf 1760.
„2014 war im Handel nicht einfach“, sagt Wäg. Ein Standort soll in Österreich noch geschlossen werden, doch dann stehe wieder Wachstum auf der Agenda. In Ried und Liezen sei je eine Filiale geplant, in Graz wird ein Standort modernisiert. Auch in den E-Commerce ist Kastner & Öhler im Vorjahr eingestiegen, der sich laut Wäg sehr gut entwickle.