Kläger seien weitgehend Mitarbeiter der Karstadt-Konzernzentrale in Essen, aber auch Beschäftigte aus den Filialen der Regionen. „Ja, es gibt Kollegen, die geklagt haben, um eine Weiterbeschäftigung zu erreichen“, sagt Arno Leder, Betriebsratschef der Karstadt-Zentrale in Essen. Weitere Details waren von Karstadt auf Nachfrage bisher nicht zu erfahren.
Mitarbeiter ziehen vor Gericht
Im Zuge der Sanierungsbemühungen Ende März habe die Warenhauskette insgesamt 960 Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen. Allein in der Konzernzentrale sollen rund 350 Stellen weggefallen sein. Die Betroffenen sollen zunächst in eine Beschäftigungsgesellschaft wechseln. «Der Stellenabbau gehört zu den schmerzhaften, aber im Zuge unserer Sanierung notwendigen Maßnahmen, Karstadt langfristig gesunden zu lassen», erklärte Finanzvorstand Miguel Müllenbach den Schritt.
Tarifverhandlungen vertagt
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Karstadt Warenhaus und Karstadt Sports wurden am 28. April abermals unterbrochen und sollen am 15. Mai fortgeführt werden.