Grund für den geplanten Stellenabbau seien Umbauarbeiten. Wie mehrere Berliner Zeitungen berichten, will die österreichische Signa-Gruppe auf dem Karstadt-Grundstück das neue Einkaufszentrum ’Mall of Ku’damm‘ errichten. Ursprünglich sollte im März 2017 mit den Arbeiten begonnen werden, doch der Bautermin verschiebe sich. Details wolle Signa erst im Frühjahr 2017 bekannt geben.
Das jetzige Karstadt-Warenhaus soll in der Mall auf kleinerer Fläche wieder eröffnen. Während des zweijährigen Umbaus könnten die Kaufhaus-Mitarbeiter jedoch nicht in anderen Filialen untergebracht werden, habe Karstadt seine Kündigungspläne begründet.
Die betroffenen Karstadt-Mitarbeiter haben laut Medienberichten einen ’Wutbrief‘ an den Karstadt-Chef Stephan Fandlers und seinen Finanz-Chef Miguel Müllenbach geschrieben. „Wir Mitarbeiter haben durch unsere engagierte Arbeit und jahrelangen Lohnverzicht geholfen, Karstadt aus dem Keller zu holen und auf Erfolgskurs zu bringen. Wir, die Belegschaft, sind das Fundament und die Säulen von Karstadt vom Kurfürstendamm.“ Und weiter: „Wir fühlen uns von Ihnen verkauft, verraten und auf das Billigste abgeschrieben!!!!!!!“