Ein Fokus des Sozialberichts lag nach Unternehmensangaben auf den Themen existenzsichernde Löhne, Umweltschutz, Brandschutz und Gebäudesicherheit. „Das vergangene Jahr stand im Schatten der tragischen Unglücke in Fabriken Südostasiens“, sagt Christian Brandt, COO Jack Wolfskin. “In unserem Lieferanten Sozialbericht machen wir deutlich, dass wir unsere Zulieferer über viele Jahre hinweg entwickeln und einen hohen Standard erreichen wollen. Wir schrecken aber – wie im letzten Jahr – auch nicht vor einer Trennung zurück, wenn die Bemühungen von Jack Wolfskin, Auditoren und Fair Wear Foundation nicht zu einer Verbesserung für die Menschen führen.”
Im letzten Jahr erzielten etwa 45% der Lieferanten gute oder sehr gute Bewertungen in den Audits. Etwa ein Drittel rangiert im Mittelfeld. 23% befinden sich im unteren Bewertungsbereich. Mit ihnen hat Jack Wolfskin nach eigenem Bekunden daran gearbeitet, Umdenkprozesse einzuleiten und dauerhafte Verbesserungen zu erzielen.
Mit einer 100%igen Lieferantenabdeckung und 71 Audits sowie 22 Folgebesuchen im Jahr 2012 will der Outdoor-Anbieter erneut eine Führungsrolle unter den Mitgliedsunternehmen der Fair Wear Foundation einnehmen.
Der Lieferanten Sozialbericht kann öffentlich auf den Websites von Jack Wolfskin und der Fair Wear Foundation eingesehen werden.
Zum Sozialbericht gelangen Sie hier.
Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine unabhängige non-profit Organisation, die mit Unternehmen und Fabriken zusammen arbeitet, um die Arbeitsbedingungen für Arbeiter in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu verbessern. Mehr als 80 Mitgliedsfirmen repräsentieren etwa 120 Marken in sieben europäischen Ländern. Die Produktionen dieser Firmen befinden sich in 15 Ländern Asiens, Europas und Afrikas.