Mit den Trendthemen ’Gesundheit und Fitness‘ sowie ’Wearable Technologies‘ habe sie den Nerv der Zeit getroffen und neue Maßstäbe für die Welt des Sports gesetzt, so die Veranstalter. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH, erklärt: „Gesundheit und Fitness sind ein bedeutender Wachstumsmarkt. Seit vorigem Jahr widmen wir diesem Trend eine ganze Halle, um dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein Rechnung zu tragen. Damit eröffnen sich neue Potentiale für die Sportindustrie. Das äußerst positive Feedback von Ausstellern und Besuchern zeigt uns, dass wir damit richtig liegen.“
Vier Tage lang zeigten 2.585 Aussteller auf 104.940 Quadratmetern Neuheiten rund um Sportausrüstung und -mode. Die Besucher lobten die Internationalität der Aussteller. Bei einer Umfrage bewerteten rund 75% die Ispo mit ausgezeichnet bis sehr gut, weitere 24% mit gut. Auch waren die meisten der Meinung, dass die Messe in den nächsten zwölf Monaten noch einmal an Bedeutung gewinnen wird.
Auf der Ispo trafen sich auf Einladung der Federation of the European Sporting Goods Industry (FESI) auch Vertreter der EU-Kommission. Diese wollen zukünftig eine europaweite Woche des Sports starten. Damit unterstreichen sie die Bedeutung des wachsenden Gesundheitsbewusstseins in der Bevölkerung. Auf der Messe diskutierten außerdem Händler und Hersteller, dass sie gemeinsam auf den Klimawandel und das veränderte Kundenverhalten reagieren wollen. Sie wollen flexibler werden und gemeinsam optimale Startzeiten in die Saison finden, damit das Winterwetter und der Verkauf von Wintersportartikeln besser zeitlich zusammenpassen.
Auch in China wächst die Nachfrage nach Sportartikeln. Deshalb wird die Messe München neben der Ispo Beijing mit der Ispo Shanghai ein zweites Angebot eröffnen. Vom 2. bis 4. Juli findet die Messe im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) statt. Die Ispo in München 2016 findet vom 24. bis 27. Januar, wieder in der gewohnten Tagefolge, Sonntag bis Mittwoch statt.