Auf der Pressekonferenz zur OutDoor-Messe in Friedrichshafen hat die Intersport-Gruppe ihre neue Strategie präsentiert: ’One Intersport‘. Damit sollen die rund 1.100 Intersport-Händler im Länderverbund Deutschland, Österreich, Slowakei, Tschechien und Ungarn wirtschaftlich noch profitabler aufgestellt werden. Im Fokus der Neuausrichtung soll der Kunde stehen.
Innerhalb der Servicezentralen in Heilbronn und Wels soll eine neue Führungsorganisation greifen. Neben dem Vorstandsvorsitzenden und Vorstand für Finanzen, IT und Logistik hat Intersport zwei neue Divisionen geschaffen, die von Bereichsvorständen geführt werden. Den Bereich sämtlicher Intersport-profilierter Mitglieder verantwortet Mathias Boenke, für den Bereich der weiteren Mitglieder und Kooperationspartner werde aktuell eine Besetzung gesucht. So soll die Gruppe künftig noch bedarfsgerechter und marktnäher agieren.
Deutscher Sportmarkt bleibt umkämpft
Das Geschäftsjahr 2017/18 liefert stabile Umsätze für Intersport Deutschland. In den vergangenen acht Monaten seit Geschäftsjahresbeginn im Oktober 2017 ist die Umsatzentwicklung mit -1% leicht rückläufig. „Die erzielten Umsätze zeigen deutlich, wie umkämpft der Sportmarkt in Deutschland derzeit ist. Der stationäre Fachhandel verzeichnet anhaltende Frequenzverluste. Hier brauchen wir dringend die richtigen Antworten und die liefern wir mit unserer neuen Strategie One Intersport“, so Vorstand Hannes Rumer.
Intersport Austria mit zweistelligem Plus
Im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 kann Intersport Austria ein Umsatzwachstum von 15 % einfahren (flächenbereinigt +9 %). „Das starke Ergebnis in Österreich gibt uns für die ganze Gruppe Rückenwind. Intersport ist die Nummer eins im Markt. Diese Position wollen wir weiter ausbauen und deshalb investieren wir mit ONE INTERSPORT gezielt in die Begehrlichkeit unserer Marke“, sagt Mathias Boenke, neuer Bereichsvorstand Intersport und Geschäftsführer Intersport Austria.
Auch in den verbundenen Märkten in Osteuropa will Intersport ihre Neuausrichtung vorantreiben und analysiert vor diesem Hintergrund konsequent das Standort-Portfolio. Von Oktober 2017 bis Mai 2018 liegen die Umsätze für Intersport in der Slowakei absolut pari (flächenbereinigt +3 %), in Tschechien bei -7 % (flächenbereinigt -4 %) und in Ungarn bei +5 % (flächenbereinigt +6 %).