Im Rahmen der Ispo in München stellte die Heilbronner Verbundgruppe Intersport die Geschäftszahlen für das Jahr 2017 vor. So steigerte Intersport Deutschland den Jahresumsatz um 1,0% auf 2,94 Mrd. Euro. In Österreich wuchs das Ergebnis um 17% gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz in 2017 betrug gemeinsam mit den aus Österreich geführten Märkten in der Slowakei, Tschechien und Ungarn über 630 Mio. Euro. Im Verbund kommt Intersport auf insgesamt 3,64 Mrd. Euro.
Auf dem Weg zur Retailorganisation
Die Verbundgruppe Intersport investiert weiter in die Neuausrichtung von einer klassischen Einkaufs- hin zu einer digital geprägten Retailorganisation. Dabei sei es entscheidend, die Mitglieder für die Digitalisierung fit zu machen, sagt Vorstand Hannes Rumer: „Wir betrachten heute sämtliche Prozesse aus ganzheitlicher Perspektive und entwickeln Tools, die es unseren Händlern ermöglichen, aggregierte Daten intelligent für ihren Geschäftserfolg zu nutzen.“
Im Bereich E-Commerce baut Intersport die Services der kooperativen Händlerplattform weiter aus, ein zentrales Customer Relationship Management zur Nutzung von Kundendaten wird entwickelt und der Intersport Benchmarking Service setzt neue Standards bei der Analyse von retailrelevanten Kennziffern. Gleichzeitig treibt Intersport das rot-blaue Betriebskonzept weiter voran, das im Oktober 2017 mit den „Future Stores“ in Berlin gestartet wurde.
Ausblick der Verbundgruppe Intersport auf das Sportjahr 2018
Die Verbundgruppe Intersport blickt optimistisch auf das Sportjahr 2018: Dank der olympischen Winterspiele in Pyeongchang profitiere der Sport stark von der medialen Präsenz. Dieses Mehr an Aufmerksamkeit gelte es, im Handel aufzunehmen. Echte Umsatzimpulse seien von der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zu erwarten. Diese könne den Bereich Teamsport bis zu 15 Prozent nach oben entwickeln und über alle Kategorien im Gesamtjahr zwei bis drei Prozent Wachstum bringen. Das sei auch das Umsatzziel für 2018, so Kim Roether und Hannes Rumer.