Im Rahmen dieser Vereinbarung werden die 70 Indepentent Sports-Fachgeschäfte bis Ende 2017 in drei Phasen auf Intersport umfirmiert. Ziel sind bis 2020 insgesamt 100 Intersport-Geschäfte auf dem australischen Kontinent.
Wie Klaus Jost, Präsident der Intersport International Corp.(IIC) gegenüber schuhkurier mitteilt, habe man mit Independent Sports den bestmöglichen Partner für den australischen Markt gewinnen können. Denn die 40 zu Independent Sports gehörenden Sporthändler verfügen zusammen über mehr als 70 Geschäfte und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von umgerechnet rund 90 Mio. Euro.
Ende 2012 hat die Intersport International Corp. mit der Übernahme der US-Sportschuhkette “The Athlete’s Foot” bereits 140 vorwiegend auf Sportschuhe fokussierten Geschäften den Schritt nach Australien eingeleitet. Der Franchisevertrag mit der Multisport-Kette”Independent Sports ermögliche nach Unternehmensangaben den Absatz der gesamten Palette an Sportartikeln. Zudem gibt die Sporthandelsgruppe bekannt, dass über Independent Sports künftig Intersport-Exklusivmarken ebenso vertrieben werden sollen wie alle weiteren Produkte und Serviceleistungen der IIC.
Expansion in ganz Asien geplant
Zeitgleich mit der Unterzeichnung des australischen Franchisevertrags hat die IIC die ersten drei Geschäfte in China eröffnet – Fuzhou, Quanzhou und Xiamen. Bereits im März 2012 wurde dazu mit der chinesischen Fujian New Huadu Supercenter Co. Ltd. eine entsprechende Vereinbarung fixiert. Im kommenden Jahr ist im Rahmen dieser Partnerschaft die Eröffnung von weiteren acht Standorten geplant, so die Intersport International Corp. Darüber hinaus plane die IIC in China, bis 2018 insgesamt 80 bis 100 Multisport-Sportfachgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von jeweils 1.000 bis 1.500 Quadratmetern zu eröffnen.
Neben China bringt Intersport auch in weiteren asiatischen Wachstumsländern seine Expansionsstrategie konsequent voran. Gleiches gilt für die übernommene US-Sportschuhkette “The Athlete’s Foot”, die in Asien bereits in Indonesien und auf den Philippinen vertreten ist.
„Unser Ziel ist es, bis 2022 in Asien und Australien über insgesamt 500 Geschäfte zu verfügen. Gleichzeitig bleibt Europa unser Kernmarkt. Klar ist aber, dass in Asien, Australien, dem Mittleren Osten sowie in Nord- und Südamerika aktuell die größten Wachstumschancen liegen. Und die wollen wir heben“, betont IIC-Präsident Klaus Jost.