Mit dem Ziel, den Sportfachhandels-Markt in Mitteleuropa strategisch weiterzuentwickeln, haben Klaus Jost und Kim Roether als Vorstände der Intersport Deutschland und Gabriele Fenninger, Vorstand der Intersport Österreich, Ende März Gespräche über eine Kooperation aufgenommen. Jetzt stehe das vertragliche Gerüst für die Partnerschaft. Die Vereinbarung schließt die von Österreich lizenzierten Märkte in Ungarn, Tschechien und der Slowakei sowie die deutsche Lizenzierung für Polen ein.
Durch den Zusammenschluss bündeln die deutsche und die österreichische Intersport-Gruppe ihre Kräfte. Es entsteht eine länderübergreifende Sportfachhandels-Organisation, die einen Wirtschaftsraum von insgesamt sechs Ländern im Zentrum Europas umfasst. Künftig profitieren über 150 Mio. Kunden vom gemeinsamen Beratungs- und Serviceangebot der Intersport Deutschland und Intersport Österreich.
“Wir legen die Kompetenz beider Unternehmen zusammen und schaffen Raum für die kundenorientierte Weiterentwicklung des europäischen Sportfachhandels. Österreich ist beispielsweise im Erlebnisbereich Ski- und Bergsport führend, Deutschland bringt erstklassiges Know-how bei Teamsport, Running und vielen weiteren Segmenten ein. Gemeinsam bieten wir damit ein qualitativ hochwertiges Produktangebot bei absolut leistungsstarken Preisen an. Die Kooperation eröffnet uns zudem die Chance, die bestens bewährte Servicegarantie innerhalb Europas weiter auszubauen und unsere Beratungsleistung international aufeinander abzustimmen. Denn die individuelle Anpassung von funktionellen Sportartikeln bleibt auch in Zukunft ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Einzelhandel”, erklärt Intersport-Vorstand Klaus Jost.
Die organisatorische Zusammenführung der beiden Verbundgruppen soll sukzessive in den kommenden Wochen und Monaten erfolgen. Der Zusammenschluss brauche Augenmaß und die nötige professionelle Vorbereitung, erklärt Kim Roether: “Uns ist es ganz besonders wichtig, die beiden erfolgreichen Standorte in Wels und Heilbronn weiterzuführen. Wir wollen mit dieser Partnerschaft unser Dienstleistungsangebot für alle Intersport-Mitglieder in Österreich und Deutschland fit für die Zukunft machen. Dafür brauchen wir starke Ansprechpartner vor Ort – auch um die notwendigen Synergien zu schöpfen. Das werden wir gemeinsam mit der Geschäftsleitung beider Länder strategisch klug und vorausschauend anpacken.” In zwei bis drei Jahren rechnen die Vorstände beider Ländergesellschaften mit einem erfolgreichen Abschluss des Fusionsprozesses.
“Dieser Zusammenschluss sichert der gesamten Marke Intersport sowie den Händlern in Deutschland und Österreich langfristig eine optimale Perspektive. Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit und die Position des mittelständischen Sportfachhandels im Zentrum Europas. Wir sind jetzt in der Lage, in einem mehr und mehr umkämpften internationalen Marktumfeld mit einer Stimme zu sprechen und können mit geballter Kraft für unsere Mitglieder und Kunden eintreten”, erklärt Gabriele Fenninger.
Bereits seit Jahrzehnten stehen Intersport Deutschland und Intersport Österreich für den genossenschaftlichen Gedanken im Einzelhandel. Beide gehören zu den Gründungsmitgliedern der IIC und wollen die neue Partnerschaft konsequent zum Vorteil der Händler und Konsumenten einsetzen.