Das geht aus einer Verbraucherbefragung des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) und der Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) hervor. 64% der Besitzer von Mobile Devices nutzen diese auch für den digitalen Einkaufsbummel. Das entspricht einer Steigerung von 7 Prozentpunkten (2014: 57%). Wenngleich nach wie vor Männer und junge Personengruppen den Mobile Commerce dominieren, so zeigen sich doch über alle Alters- und Einkommensgruppen deutliche Zuwächse. Während bei den Konsumenten zwischen 18 und 39 Jahren der mobile Einkauf bereits längst angekommen ist (2015: 80%; 2014: 74%), stieg die Quote in diesem Jahr auch bei den Personen über 40 Jahre erstmals auf mehr als 50% (2015: 54%; 2014: 48%). Mit 67% (2014: 59%) ist die Nutzung bei Männern immer noch leicht überdurchschnittlich – bei den Frauen beträgt der Wert 61% (2014: 56%).
„Die anhaltenden Zuwachsraten zeigen, dass Mobile Commerce sich immer weiter etabliert und bei den Kunden durch alle Gesellschaftsgruppen hinweg zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Dieser Kanal spielt eine entscheidende Rolle in der Customer Journey – vor allem im Hinblick auf Inspiration und Recherche“, bewertet Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh, die Entwicklung.
Für die repräsentative Erhebung des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) und der Creditreform Boniversum GmbH wurden das fünfte Jahr in Folge über 1.000 Personen zu ihrer Nutzung von Smartphones und Tablets für Einkauf und Bezahlung im Internet befragt. Erhebungszeitraum war im Frühjahr 2015.