Der Titel des Vortrags von Hirnforscher Dr. Henning Beck lautete ’Grenzen der Maschinen – Wo der Mensch gefragt ist‘. Für sich genommen seien Computer tot, so der Wissenschaftler. Auf humorvoller Weise veranschaulichte Beck, dass die künstliche Intelligenz, sprich der Computer, zwar Daten sammeln und auswerten könne, aber ebenso an seine Grenzen stoße, wenn es darum gehe, Ideen zu entwickeln und Zusammenhänge zu erkennen. Diese Ohnmacht des Computers zeigte der Referent an einem Beispiel mit identischen Symbolen auf, die erst durch den kommunikativen Kontext zu einem logischen Ergebnis führen. Doch woran liegt es, dass Computer unschlagbar sind, wenn es um die Beherrschung von Datenmengen geht? Nach Ansicht des Hirnforschers ist der entscheidende Vorteil, das Computer unfähig sind, Fehler zu machen.
„Computer sind genauso dumm wie früher. Heute sind sie nur ein bisschen schneller dumm“, so Henning Beck. Und hier sehe er auch die Chance für den Menschen. So empfahl Beck, die menschlichen Qualitäten zu nutzen – Kreativität und Einfallsreichtum. Sie bildeten die Basis für die Entwicklung von neuen Produkten, selbst wenn der Mensch Fehler mache.