In dem Blogbeitrag für die Huffington Post vom 30. Oktober 2017 betont Althaus, dass, wer die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands sichern wolle, „in die Zukunft des Mittelstands und auch des Einzelhandels investieren“ müsse: „Ohne einen klaren politischen Fokus auf die Herausforderungen und Bedürfnisse des Handels werden wir in den nächsten Jahren ein Massensterben von kleinen und mittleren Unternehmen erleben“, so der Handelsexperte.
Das bisherige Engagement der Politik mit Blick auf den Einzelhandel ist laut Althaus „nicht ausreichend und, vor allem, nicht zukunftsorientiert.“
Zu den zentralen Forderungen Althaus‘ gehören ein Umdenken in Bezug auf die digitale Transformation, aber auch mehr Initiativen für die Rekrutierung und Qualifizierung von Fachkräften, im Bereich Innovationsmanagement und in Bezug auf Datenschutz und -sicherheit.
Der Vorstandsvorsitzende der ANWR fordert zudem Rahmenbedingungen, die es dem Handel ermöglichen, sich in Verbundgruppen digital zusammenzuschließen. „Dazu gehört beispielsweise der gemeinsame Zugriff auf Kundendaten, der durch die sogenannte EPrivacy-Verordnung verhindert wird. Nur durch eine zentrale Distributions- und Preispolitik kann der Handel zukunftsfest bleiben“, so Althaus. Zudem seien die aktuellen Vorgaben im Bereich Datenschutz „oft überregulierend, extrem komplex“ und stellten insbesondere kleine Unternehmen vor große Herausforderungen.
Der Blog der Huffington Post ist nach Angaben der Verantwortlichen „eine offene Plattform für kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk“.