Eine Prise Zuversicht gefällig? Die Modemesse CIFF (28. bis 30. Januar) überzeugte mit einem frischen, modernen Auftritt und einem guten Mix aus Mode, Schuhen und Accessoires. Die Stimmung in den fünf Hallen war von Optimismus geprägt: gute Vibes in Kopenhagen.
07.02.2025
Petra Steinke
1 Minute
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Die Messe erstreckte sich im Bella Center über fünf Hallen und deckte die Segmente „Contemporary Womenswear“, „Menswear“, „Classic Womenswear“ und „Kids“ ab. Angebunden war auch das in den oberen Etagen der Veranstaltungs-Location befindliche Ciff Village mit zahlreichen Showrooms internationaler Schuh- und Modemarken. In den Messehallen überzeugte der Mix aus Schuhen, Mode und Accessoires. „Wir sind froh, dass es keine separate Schuhhalle gibt, sondern die Einkäufer beim Besuch der Messe alle Segmente nebeneinander an- schauen können”, sagte Nick Sogaard vom dänischen Schuhanbieter Bukela. Auch einige deutsche Unternehmen waren auf der CIFF mit am Start, darunter Lloyd mit neuem Markenauftritt, Sioux, Jana Shoes und Peter Kaiser. Auch in den Showrooms waren zahlreiche deutsche Schuhanbieter vertreten. Das internationale Publikum – vorwiegend aus skandinavischen Ländern sowie aus Deutschland, aber auch aus Südeuropa – konnte auf der CIFF durch die hell gestalteten Messehallen flanieren und dank der bewusst offen gestalteten Stände die Designs für die kommende Saison in Augenschein nehmen. „Hier sind positive Vibes spürbar“, sagte ein Aussteller. „Die Händler kommen zur CIFF, um ihre Sortimente zu diversifizieren.“
Im Hinblick auf die Modetrends zeigt sich: Es bleibt entspannt, lässig und natürlich – skandinavisch eben. In den DOB- Kollektionen ist viel Strick zu sehen, ebenso Fell und Fake Fur in diversen „Flauschabstufungen“ und Farben. Leoprints, aber auch Zebrastreifen und Kuhflecken, inszenieren Jacken und Accessoires. In DOB und HAKA ziehen mit Fischgrät- und Karo-Mustern sowie Argyle-Strick klassisch-britische Elemente in die Mode ein. Alles in allem dominiert das natürliche Farbspektrum zwischen dunklem Braun und Vanille sowie von Off-White bis Oliv – sowohl in der Damen-, als auch in der Herrenmode. Denim spielt weiterhin eine Rolle, ist aber in den in Kopenhagen gesichteten Kollektionen insgesamt weniger dominant.
Bei den Schuhen zeichnen sich mehrere Trends ab: So bleibt es alpin mit dick gefütterten Cosy Boots und Bergsteiger-Anleihen. Als Alternative zum Sneaker bringen Loafer und College-Schuhe sowie Doppelmonks und Full-Brogue-Adaptionen britische Klasse in die Kollektionen. Animal Prints von Leo bis Zebra setzen interessante Akzente. Und Boots in spannenden Varianten dürften den kommenden Winter erobern: Alt vil vaere godt – alles wird gut!