Mit 12,3 Mrd. Euro wurde der Vorjahresrekord nur um knapp 3% verfehlt. „Bemerkenswert ist, dass dieses außergewöhnliche Ergebnis vor allem auf Einzeltransaktionen zurückzuführen ist, die mit mehr als 10,3 Milliarden Euro ein neues Allzeithoch aufstellen und den erst im letzten Jahr aufgestellten Rekord noch einmal um 12% übertreffen“, erklärt Piotr Bienkowski, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland.
Aus der Analyse von BNP Paribas Real Estate geht ebenfalls hervor, dass große Portfolioverkäufe dagegen bislang eine eher untergeordnete Rolle spielten. Wären mehr Pakete am Markt gewesen, die zu einem nur durchschnittlichen Transaktionsvolumen geführt hätten, hätten die Investmentmärkte wäre Bienkowski zufolge bereits im ersten Quartal wieder eine neue Bestmarke aufgestellt. Das Interesse an deutschen Immobilien sei weiterhin sehr hoch.
Aus Investorensicht biete die aktuell hervorragenden Fundamentaldaten nicht nur zukünftige Wertsteigerungspotenziale, sondern auch den Rahmen für nachhaltig stabile Investments. Sei es die starke Nachfrage auf den Nutzermärkten mit weiter steigenden Mieten, eine kontinuierlich wachsende Beschäftigung oder sehr erfreuliche Prognosen für das BIP-Wachstum im laufenden Jahr.
„Für das Gesamtjahr deutet alles auf ein erneut außergewöhnliches Investmentjahr und eine anhaltend hohe Nachfrage sowohl deutscher als auch ausländischer Investoren hin“, erklärt Bienkowski.