Trotz der latent vorhandenen Terrorgefahr, der zum Teil hitzig geführten Diskussionen um eine Begrenzung des Zuzugs von Flüchtlingen sowie die zunehmende Nervosität an den Aktienmärkten weltweit gehen die Verbraucher nach Ansicht von GfK nach wie vor davon aus, dass die deutsche Wirtschaft auch in diesem Jahr mit einem soliden Wachstum von knapp 2% aufwarten wird.
Die Einkommenserwartung im Februar legte spürbar zu. Mit einem Plus von 9,5 Punkten fällt der Zuwachs deutlich aus. Aktuell liegt der Indikator bei 56,7 Punkten. Ein höherer Wert wurde zuletzt im Juli 2015 mit 58,6 Zählern gemessen. Nominal sollen die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in diesem Jahr laut GfK nach den vorliegenden Prognosen um etwa 3% zulegen. Zudem wird auch in diesem Jahr die Inflation, die 2015 bei 0,3% lag, niedrig bleiben.
Konsumklima steigt leicht
Für März 2016 prognostiziert der Gesamtindikator 9,5 Punkte nach 9,4 Zählern im Februar. Damit kann das Konsumklima wieder leicht zulegen. GfK geht in ihrer kürzlich veröffentlichten Prognose davon aus, dass die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um 2 Prozent steigen werden. Auch für 2015 lag der Zuachs nach den ersten Meldungen des Statistischen Bundesamtes bei etwa 2%.