In zehn Ländern wurden die Verbraucher nach der Bedeutung von mobiler Kommunikation befragt. Smartphones und das mobile Internet werden für immer mehr Menschen zum unverzichtbaren Begleiter. 61% besitzen ein Smartphone, 21 Prozentpunkte mehr als 2014. 54% greifen von unterwegs auf digitale Dienste zu. Für jeden Fünften (22%) ist der Alltag ohne ortsunabhängige digitale Kommunikation nicht mehr denkbar. Auch Menschen, die bislang neuen Technologien gegenüber zögerlich waren, entdecken die Vorzüge der Vernetzung. So sind laut GfK 34% zumindest „semi-connected“, für sie ist mobile Vernetzung fester Bestandteil der Organisation ihres Alltags.
„Nur noch 17% der Verbraucher verzichten fast vollständig auf mobile Dienste – zwei Jahre zuvor waren noch 30% gar nicht vernetzt“, sagt Professor Dr. Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins. Deutschland belegt einen mittleren Platz im Länderranking: 20% zählen zur digitalen Avantgarde. Beim Spitzenreiter Russland sind es 35% der Befragten, Platz zwei nimmt Großbritannien mit einem Anteil von 30% ein.
Der Alltag wird mobil
Der GfK Verein ist außerdem der Frage nachgegangen, welche mobilen Dienste die Menschen besonders intensiv nutzen. Für 42% der Befragten ist es sehr wichtig, mit mobilen Endgeräten von überall auf Daten, Bilder oder Musik zugreifen zu können. 38% nutzen Smartphone-Apps wie den Terminkalender mittlerweile für die Organisation ihres täglichen Lebens. Nahezu jeder Dritte (31%) fände es schlimmer, wenn er sein Smartphone statt seiner Geldbörse verlöre. Von den Internetnutzern informiert sich nahezu jeder Zweite (45%) fast nur noch mit einem mobilen Gerät über das Weltgeschehen. Gesundheits-Apps halten 39% der Smartphone-User für eine gute Unterstützung einer gesunden Lebensweise. 27% vergleichen beim Einkauf im Geschäft die Preise mit ihrem Smartphone.