Der Handel kann daraus mit einem Umsatzvolumen für Geschenke von rund 15 Mrd. Euro im Weihnachtsgeschäft rechnen. Das bedeutet ein leichtes Minus von ebenfalls 1%. „Um bei der Wahl des Geschenks nicht daneben zu greifen, verschenken die Deutschen auch gerne wieder Bargeld. Das dürfte vor allem in den Tagen nach dem Fest zu einem Großteil in die Kassen der Händler fließen. Insgesamt werden die Bargeschenke ein Volumen von 3,4 Mrd. Euro umfassen“, erklärt Dr. Wolfgang Adlwarth, GfK-Handelsexperte. Auch in diesem Jahr werden Bücher am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Rund 43% der Deutschen möchten sie an Freunde und Verwandte verschenken.
Spielwaren sowie Bekleidung und Accessoires sind in diesem Jahr gleich beliebt. Bekleidung und Accessoires empfinden alle Altersstufen gleichermaßen als ein passendes Präsent. Die Deutschen wollen dafür durchschnittlich 85 Euro aufwenden. Der Handel kann mit einem Umsatz von 1,86 Mrd. Euro rechnen.
Laut einer aktuellen Verbraucherbefragung vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) und der Creditreform Boniversum GmbH werden in diesem Jahr mehr Menschen als je zuvor ihre Weihnachtseinkäufe online erledigen. „Die Verbindung von Inspiration, Flexibilität und Komfort beim Onlineshopping führt gerade an Weihnachten dazu, dass immer mehr Verbraucher online einkaufen – und dabei den Geschenkeklassikern treu bleiben“, so Martin Groß-Albenhausen, Referent für E-Commerce und Marketing beim bevh.