Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des 1. Halbjahres 2015/16 verminderte sich wegen des Rückgangs margenstarker Umsätze des Gerry Weber Core-Bereiches sowie anhaltend hoher Fixkosten und expansionsbedingten Aufwendungen der Tochtergesellschaft Hallhuber deutlich von 52,5 Mio. auf 29,9 Mio. Euro. Hallhuber trug 6,6 Mio. Euro zum Konzern-EBITDA bei, teilt die Gerry Weber Group mit.
Die Abschreibungen haben sich Gerry Weber zufolge im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum deutlich von 16,3 Mio. Euro auf 21,5 Mio. Euro erhöht. Dies sei auf die Einbeziehung von Hallhuber (6,2 Mio. Euro) aber auch auf erhöhte Abschreibungen des Gerry Weber Core-Bereiches (15,3 Mio. Euro) zurückzuführen. Die Abschreibungen des Gerry Weber Core-Bereiches stiegen auch aufgrund von außerordentlichen Abschreibungen im Zusammenhang mit den bereits durchgeführten Filialschließungen (2,3 Mio. Euro) im Rahmen der Neuausrichtung ’Fit4Growth‘. Entsprechend ging das operative Ergebnis (EBIT) im 1. Halbjahr 2015/16 deutlich auf 8,4 Mio. Euro zurück (1. HJ. Vorjahr: 36,2 Mio. Euro) und reflektiere damit die Ende Februar 2016 gegebenen Jahresprognose der Gesellschaft. Die EBIT-Marge betrug 1,9 %.
Der Vorstand der Gerry Weber Group bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr. Für das Geschäftsjahr 2015/16 erwartet das Unternehmen weiterhin einen Konzernumsatz zwischen 890 und 920 Mio. Euro, wozu Hallhuber 180 bis 190 Mio. Euro beitragen wird. Das Konzern-EBIT soll erwartungsgemäß zwischen 10 und 20 Mio. Euro liegen.