Die Gerry Weber Gruppe erzielte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg von 11,1%, der auf der Einbeziehung der Tochtergesellschaft Hallhuber basiert und 50,5 Mio. Euro zum Konzernumsatz beitragen konnte. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schrumpfte um 40% von 24,2 Mio. Euro auf 14,5 Mio Euro, was vor allem auf dem Rückgang der margenstarken Umsätze aus dem Wholesale-Geschäft sowie der vergleichbaren Gerry Weber Core-Retail-Fläche zurückzuführen ist, teilt das Unternehmen aus Halle/Westfalen mit. Durch die Neueröffnungen eigener Retail-Verkaufsflächen sowie die getätigten Geschäftsübernahmen haben sich im ersten Quartal 2015/16 die Abschreiben um 6,8 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro erhöht. Die EBIT-Marge des Konzerns reduzierte sich deutlich von 9,1% auf 1,8% im Berichtszeitraum. Der Gewinn brach um fast 90% auf 1,2 Mio. Euro ein.
Die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2015/16 bestätigte Gerry Weber. So erwarten die Westfalen einen Konzernumsatz zwischen 890 und 920 Mio. Euro, wozu Hallhuber 180 bis 190 Mio. Euro beitragen wird. Angesichts der Umsetzung des Programms zur Neuausrichtung ’Fit4Growth‘ wird die Ertragslage der Gerry Weber Gruppe in den kommenden Monaten durch außerordentliche Einmalaufwendungen und Abschreibungen in Höhe von insgesamt rund 36 Mio. euro belastet. Daher geht Gerry Weber davon aus, dass der Konzern-EBIT zwischen 10 und 20 Mio. Euro liegen wird.