Deutschland wurde zum dritten Mal in Folge als attraktivster Einzelhandelsmarkt bewertet. Rund 35% der 150 von CBRE befragten internationalen Marken wollen 2016 hierzulande neue Filialen eröffnen.
23.03.2016
Helge Neumann
1 Minute
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Auf den Plätzen zwei und drei folgen Frankreich (33%) und Großbritannien (29%) vor China (27%) und den USA (25%). Vor allem Einzelhändler aus Großbritannien und den USA würden mit teils neuen Konzepten im Textil- und Footwear-Bereich nach Deutschland drängen, heißt es in derStudie.
Dem wachsenden Online-Handel sehen die Befragten gelassen entgegen. 83% rechnen nicht mit einer Beeinflussung ihrer Expansionspläne. „Das stationäre Einzelhandelsgeschäft in zentraler Lage ist eine Schlüsselkomponente, um die Wahrnehmung einer Marke zu stärken. Dem tun auch die international weit verbreitete ökonomische Unsicherheit und die stetig ansteigende Beliebtheit des Onlinehandels keinen Abbruch“, so Thomas Nandzik von CBRE. „Die Geschäfte haben die Aufgabe und zugleich die Herausforderung, die Kunden emotional anzusprechen. Diese gehen in einen Store, um die Produkte anzufassen. Hier geht es nicht immer um den eigentlichen Kaufprozess, vielmehr bekommen die Verbraucher die Möglichkeit, die Marke zu erleben.“
Die Zahl der Marken, die eine größere Expansion mit mehr als 40 Neueröffnungen planen, stieg von 9% im Vorjahr auf 17%. Die Mehrzahl (67%) plant etwa 20 Neueröffnungen.