Ende September schmolz das aufgelaufene Plus, das sich der Schuhhandel seit Jahresbeginn erarbeitet hat, dahin. Nach der dritten Dekade des Berichtsmonats blieben noch +2,98% übrig. Auch die aufgelaufene Abverkaufsquote nähert sich der Vorgabe aus dem Vorjahr an. Hier wurden für das aktuelle Jahr 55,76% registriert, im vergangenen Jahr waren es 55,21%.
Derzeit liegen die Ist-Kalkulation und der durchschnittliche Verkaufspreis jedoch noch über dem Vorjahresniveau. In der dritten September-Dekade trugen vor allem die Damenschuhe zu den Umsätzen bei. Ihr Anteil lag bei überdurchschnittlichen 72,32%. Dagegen interessierten sich die Herren nur mäßig für neues Schuhwerk, ihr Umsatzanteil wurde mit 16,73% angegeben.
Im Bereich der Damenschuhe ging der Umsatzanteil von Stiefeln mit Kaltfutter im Vergleich zur Vorjahresdekade von 48,61% auf 44,31% zurück. Auch die Nachfrage nach den warmgefütterten Modellen war rückläufig. Von den warmen Temperaturen profitierten dagegen Pumps/Ballerinas, Schnürhalbschuhe und Slipper/Trotteurs. Besonders deutlich wurden die Folgen des Wetters bei den Kinderschuhen. Hier gingen die Anteile der Stiefel mit Warmfutter erheblich zurück.