Endspurt: Der deutsche Schuhhandel geht mit einem Umsatzpolster in die letzten Wochen der Saison Frühjahr/ Sommer 2014. Laut ERIX-Marktdatenbank belief sich das ab Jahresbeginn aufgelaufene Plus auf 4,8%. In der letzten Juni-Dekade wurden nur sehr geringe Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum registriert.
Erfreulich haben sich im Jahresverlauf die Durchschnittspreise und die erzielte Kalkulation entwickelt. So stieg der durchschnittliche Verkaufspreis von 58,77 Euro auf 61,57 Euro. Die Ist-Kalkulation erhöhte sich von 131,5% auf 134,52%.
Im Bereich der Damenschuhe blieb in der Berichtsdekade ’alles beim Alten‘. Es wurden im Vergleich mit der Vorjahresdekade kaum Abweichungen festgestellt. So wurde für Pumps und Ballerinas der höchste Umsatzanteil verzeichnet. Dieser lag bei 22,79%. Mit hauchdünnem Abstand folgen Sandaletten. Auch hier kam es kaum zu Abweichungen: Nach 21,81% im Vorjahr wurden nun 22,01% registriert. Eine leichte Abwärtstendenz ließ sich lediglich für Slipper und Trotteurs feststellen.
Auch bei Herren- und Kinderschuhen tat sich wenig. Bei den Herren blieb Schnürhalbschuhe dominant, bei den Kindern die offenen Sommermodelle.