Der gebietsweise sehr nasse Juli hat Spuren in der Umsatzentwicklung hinterlassen. Zwar gehen die Teilnehmer der ERIX-Marktdatenbank mit einem aufgelaufenen Plus in Höhe von 4,28% in den August, dennoch ist das Plus in den vergangenen Wochen geschmolzen. Nun ruhen die Hoffnungen auf einem guten Start in die H/W-Saison, um die Pluszahlen zu festigen.
Mit Blick auf die aufgelaufenen Zahlen dürfte den Handel erfreuen, dass sich nicht nur der durchschnittliche Verkaufspreis von 57,29 Euro auf 59,92 Euro erhöht hat, sondern dass auch die Kalkulation gestiegen ist – bei den Damenschuhen sogar um rund 4 Prozentpunkte von 130,40% auf 134,17%. Auch bei den Herren wurde eine deutliche Steigerung festgestellt. Dagegen entwickelte sich die erzielte Kalkulation bei den Kinderschuhen leicht rückläufig.
In der dritten Juli-Dekade wurden nur wenige Verschiebungen der Umsatzanteile im Vergleich zum Vorjahr festgestellt. Bei den Damen hatten Sandaletten den höchsten Anteil, allerdings mit sinkender Tendenz. Es folgten Pantoletten und Pumps/Ballerinas. Bei den Herren stieg der Umsatzanteil von Schnürschuhen von 40,74% auf 46,25% an, dagegen wurde weniger offene Ware abverkauft.