Ende Januar tat sich der Schuhhandel erneut schwer. Die Herbst/Winter-Saison verdiente sich endgültig das Prädikat ’misslungen‘. Trotz der winterlichen Temperaturen rutschten die Umsätze der über 500 teilnehmenden Schuhhandelsunternehmen deutlich ins Minus. Die Ist-Kalkulation rutschte in der Folge von 102,21% auf 96,00% ab.
Die Verbraucher warteten Ende Januar auf den nahenden Frühling, statt sich erneut mit der meist reduzierten winterlichen Ware auseinanderzusetzen. Es fehlte an Frequenz und Nachfrage in den Geschäften. Bei den Damenschuhen wurde jeder zweite Schuh in Schwarz abverkauft. Braun lag mit einem Anteil in Höhe von 18,82% weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz.
Im Bereich der Damenschuhe gab es darüber hinaus nur geringfügige Verschiebungen bei den Umsatzanteilen zu beobachten. Der Anteil der warmgefütterten Stiefel stieg von 27,00% auf 30,99%. Eine leicht sinkende Tendenz im Vergleich zur Vorjahresdekade wurde dagegen bei Pumps/Ballerinas und Slipper/Trotteurs verzeichnet. Auch bei den Herrenschuhen blieben die Umsatzanteile weitgehend stabil. Die Mütter und Väter beschäftigten sich Ende Januar verstärkt mit kaltgefütterten Stiefeln. Hier stiegen die Anteile deutlich.