Abgeschlossen: Für die an der ERIX-Marktdatenbank teilnehmenden Schuhhändler ging das Jahr 2013 mit einem kleinen Minus zu Ende. Angesichts des schwierigen 1. Halbjahres und des Wintereinbruchs im März ein durchaus respektables Ergebnis. Gesunken ist auch die aufgelaufene Abverkaufsquote: Von 67,17% ging es auf 64,14%.
Dagegen entwickelte sich der durchschnittliche Verkaufspreis positiv. Wurden für 2012 noch 59,07 Euro verzeichnet, zahlten die Verbraucher im vergangenen Jahr im Schnitt 63,12 Euro für ein neues Paar Schuhe. Am höchsten fiel der Durchschnittspreis mit 77,77 Euro bei den Herren aus. Für Damenschuhe wurden 66,11 Euro gezahlt. Die Bedeutung der Damenschuhe für den Gesamtumsatz ist leicht gestiegen: Ihr Umsatzanteil lag bei 68,59%. Herrenschuhe trugen mit 19,39% zum Gesamtumsatz bei. Dagegen entfielen auf die Kleinkinderschuhe 2,46% und auf Großkinderschuhe 4,12% – diese Werte lagen jeweils geringfügig unter den Vorjahreszahlen. Ende Dezember wurde im Bereich der Damenschuhe für Stiefel mit Kaltfutter ein steigender Umsatzanteil registriert: von 45,68% ging es auf 48,67%. Auch bei den Herren wurde ein Anstieg für diese Warengruppe verzeichnet.