Die Zeichen für den deutschen Schuhhandel stehen gut: Nach der 3. August-Dekade wurde für die Teilnehmer der ERIX-Marktdatenbank ein aufgelaufenes Plus in Höhe von 6,04% verzeichnet. Die deutliche Umsatzsteigerung ist Resultat des geradezu idealen Wetters der vergangenen Wochen, das passend zum Sortimentswechsel bei den Verbrauchern Lust auf die neue H/W-Mode weckte.
Die kühle Witterung hinterließ in der Verteilung der Umsatzanteile deutliche Spuren. So stieg im Bereich der Damenschuhe der Umsatzanteil von Stiefeln mit Kaltfutter im Vergleich zur Vorjahresdekade deutlich von 24,80% auf 31,18%. Für warmgefütterte Modelle war es den Kundinnen aber offenbar noch zu früh: Hier stagnierte der Umsatzanteil bei 5,85%. Rückläufig war dagegen die Tendenz bei Pumps/Ballerinas: Hier ging es abwärts von 21,17% auf 16,72%.
Boots standen auch bei den Herren der Schöpfung Ende August hoch im Kurs. So kletterte der Umsatzanteil von kaltgefütterten Stiefeln von 11,52% auf 14,98%. Allerdings war weiterhin jedes zweite abverkaufte Modell ein Schnürhalbschuh. Eine gestiegene Nachfrage nach Stiefeln mit Kaltfutter ließ sich auch bei den Kinderschuhen feststellen. Die Eltern sorgten so bereits für die kommenden Monate vor.