Im Januar stellte sich endlich das lange ersehnte Winterwetter ein. In der Folge kam es zu einer deutlich höheren Frequenz in den Geschäften. Angesichts der Temperaturen rund um den Gefrierpunkt beschäftigten sich die Kunden verstärkt mit winterlichen Schuhen. Ein Wermutstropfen: Überwiegend wurde reduzierte Ware abverkauft.
Nach der 2. Januar-Dekade lagen die Umsätze der Teilnehmer an der ERIX Marktdatenbank bei +1,07%. Deutlich untern dem Niveau des Vorjahres lag allerdings die Ist-Kalkulation, die um über 9 Prozentpunkte zurückgegangen ist. Ebenfalls gesunken ist der durchschnittliche Verkaufspreis: Von ehemals 66,62 Euro pro Paar ging es auf 65,42 Euro.
Im Bereich der Damenschuhe stieg Mitte Januar der Umsatzanteil der warmgefütterten Stiefel deutlich von 20,50% auf 26,44%. Dagegen stagnierte der Anteil der kaltgefütterten Modelle. Rückläufig entwickelten sich auch Pumps/Ballerinas und Slipper/Trotteurs. Bei den Herren standen Stiefel hoch im Kurs: Sowohl bei den Modellen mit Kaltfutter als auch bei jenen mit Warmfutter wurden steigende Umsatzanteile verzeichnet. Für den Nachwuchs standen bei den Eltern verstärkt kaltgefütterte Stiefel auf dem Einkaufszettel.