Kein Winter, dafür aber ein Frühling, der seinem Namen alle Ehre macht. Auch Mitte April, also kurz vor dem Osterfest, hatten die Verbraucher Lust auf den Kauf neuer Schuhe. Was die Warengruppe betrifft, so waren die Kunden nicht festgelegt und entsprachen damit der Jahreszeit: Der April ist bekanntermaßen wechselhaft.
Bei den Damen zeigten sich leichte Effekte bei Schnürhalbschuhen und Stiefeln mit Kaltfutter, wohingegen Pumps und Slipper sich als rückläufig erwiesen. Bei den Herren tat sich insgesamt wenig; ungebrochen blieb unterdessen das Interesse am stärksten Schuh für den Mann: dem klassischen Schnürer. Sowohl bei großen, als auch bei kleinen Kindern stieg das Interesse an Ballerinas bzw. Spangenschuhen; typischen Modellen für den Frühling. Slipper und Klettverschlussmodelle indes wurden weniger eingekauft, während sich bei Sandaletten und Schnürhalbschuhen nur wenig tat.
Feststellbar war im April eine minimale Preiszunahme bei Damen-, Herren- und Kinderschuhen. Die Abverkaufsquoten lagen in 2014 leicht über denen des Vorjahres. Somit liegt auch die zweite April-Dekade im Trend des insgesamt soliden bis positiven Saisonverlaufs.