Die ersten Tage im September 2014 bescherten dem Schuhhandel eine uneinheitliche Umsatzentwicklung. Die zurückgekehrten, durchaus sommerlichen Temperaturen bremsten die Nachfrage nach herbstlicher Ware aus, die in den Wochen zuvor bereits für erfreuliche Umsätze gesorgt hatte. In der Folge pendelten sich die Umsätze im ’Normalbereich‘ ein.
Nachvollziehbar: Bei 25 Grad und mehr waren gefütterte Stiefel nicht der Renner in den Abteilungen. Es schlug die Stunde der ’Übergangsmodelle‘. Vor allem die Damen waren auf der Suche nach eben diesen – ihr Anteil am Gesamtumsatz lag in der 1. September-Dekade bei stolzen 70%.
Im Vergleich zur Vorjahresdekade entwickelte sich der Umsatzanteil von kaltgefütterten Stiefeln rückläufig: von 35,04% ging es auf 32,35%. Auch für warmgefütterte Stiefel wurde – aus den genannten Gründen – ein sinkender Umsatzanteil registriert. In den übrigen Warengruppen herrschte kaum Dynamik, Pumps/Ballerinas, Schnürhalbschuhe und Trotteurs lagen auf dem Niveau der Vorjahresdekade.
Bei den Herren zeichnet sich der Stiefel-Trend in der Umsatzentwicklung ab: Hier ging es von 14,83% auf 16,38%. Jeder zweite abverkaufte Schuh war jedoch weiterhin ein Schnürmodell.