Anfang Oktober tat sich der Schuhfachhandel schwer. Es fehlte an Frequenz in den Geschäften. Angesichts der Temperaturen um rund 20 Grad Celsius hatten die Kunden keinen Anreiz, sich mit winterlichen Schuhen zu beschäftigen. Dennoch lag der Handel nach der 1. Oktober-Dekade weiterhin aufgelaufen im Plus.
Für die Teilnehmer der ERIX-Marktdatenbank wurde nach der 1. Oktober-Dekade ein Plus in Höhe von 2,37% verzeichnet. Es dürfte jedoch einer deutlicher Wetteränderung in den kommenden Wochen bedürfen, um dieses Plus bis zum Jahresende zu halten.
Im Bereich der Damenschuhe hinterließ die warme Witterung deutliche Spuren. So ging der Umsatzanteil der Stiefel mit Kaltfutter im Vergleich zur Vorjahresdekade von 49,25% auf 44,74% zurück. Die warmgefütterten Modelle fanden bei spätsommerlichen Temperaturen ebenfalls weniger Anklang: Hier ging es von 20,03% abwärts auf 15,26%. Im Plus waren dagegen die klassischen ’Übergangsschuhe‘ wie Pumps/Ballerinas, Schnürhalbschuhe und Slipper/ Trotteurs. Besonders extrem drückte sich das Wetter in den Umsatzanteilen der Kinderschuhe aus. Hier stürzten die Umsatzanteile von warmgefütterten Stiefeln geradezu ab.