Die beiden Gruppen erzielen zusammen einen Umsatz von rund 2,2 Mrd. Euro mit rund 4.100 angeschlossenen Handelspartnern. Aufsichtsrat und Vertreterversammlung der EK/servicegroup haben dem Anteilserwerb bereits einstimmig zugestimmt, teilt die EK/servicegroup mit.
Die Bündelung der Volumen und die Zusammenführung zentraler Funktionen sollen Synergien sowie eine höhere Effizienz in den Verbundgruppen und damit eine höhere Leistungsfähigkeit der EK für alle Handelspartner schaffen.
“Wir schaffen mit dem Anteilserwerb eine einzigartige europäische Unternehmer-Plattform für den inhabergeführten Mittelstand, die damit noch nicht am Ende ihrer internationalen Entwicklung angekommen ist”, umreißt der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink die Dimension der Zusammenarbeit. “International vernetzt – lokal profitieren, das ist unsere Antwort auf die sehr dynamischen strukturellen Marktveränderungen im europäischen Fachhandel”, so Hasebrink.
Die Geschäftsführung der Euretco bleibt unverändert bestehen. Der Aufsichtsrat der niederländischen Verbundgruppe setzt sich neu zusammen. Den Vorsitz übernimmt Franz-Josef Hasebrink, die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrates sind Peter Dirks (Stak Intres), Bernd Horenkamp (Mitglied des EK-Vorstands) und Cees G. Klomp (Bierman Advocaten).
Erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit haben die Partner schon gemacht. Die EK bietet ihren Handelspartnern bereits die Euretco-Marken im Geschäftsfeld Fashion an, im Gegenzug können die Mitglieder der Euretco die Fashion-Eigenmarken der EK, wie St. Barth, ordern.
Mit mehr als 2.100 Mitgliedsunternehmen und 1,3 Mrd. Euro Jahresumsatz ist die EK/servicegroup eine der führenden europäischen Handelskooperationen. Die Kernkompetenzen liegen in den vier Geschäftsfeldern Comfort, Family, Fashion und Living.
Der Euretco sind aktuell über 2.000 selbstständige Facheinzelhändler angeschlossen. Die größte Mehrbranchenverbundgruppe in den Niederlanden hat 2014 in den Geschäftsfeldern Living, DIY, Fashion, Buch und Sport (u. a. mit den Shopkonzepten Intersport, The Athlete’s Foot, Hubo) rund 900 Mio. Euro umgesetzt.