Auch wenn die EK-Servicegroup nach Worten des Vorstandsvorsitzenden Franz-Josef Hasebrink in einer „tiefgreifenden dynamischen Veränderung der Handelslandschaft” stecke, so konnten sich die Geschäftszahlen der Verbundgruppe durchaus sehen lassen.
Der Gesamtumsatz belief sich im vergangenen Jahr auf 2,432 Mrd. Euro und lag damit um 3,4% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Bei der Summe aller Ausschüttungen an die Handelspartner als zentralem Maßstab für den Erfolg einer Verbundgruppe wurde das hohe Niveau von 2017 mit rund 23 Mio. Euro wieder erreicht. Der EBIT nach Ausschüttung beträgt 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 2,7 Mio. Euro), bereinigt um Sondereffekte.
Wie die EKServicegroup weiter mitteilt, ist die Mitgliederzahl der Verbundgruppe mit 2.130 Handelspartner konstant geblieben.
Für 2018 ist laut der EK-Servicegroup ist die Kopplung von stationärem Handel und digitaler Welt ein zentraler Bereich der Geschäftstätigkeit. Eigens dafür hat die Verbundgruppe mit ERES (E-Commerce Retail System) eine neue, vollintegrative Omnichannel-Plattform entwickelt. Darüber hinaus will das Unternehmen die Steigerung des Betriebsergebnisses von Handelspartnern und der EK vorantreiben. Eckpfeiler bleiben auch zukünftig die konsequente Marktdurchdringung der Shopkonzepte, der professionelle Ausbau der Omnichannel-Strukturen in allen Geschäftsfeldern, die Erschließung neuer nationaler und internationaler Märkte sowie die Verbindung mit mittelstandsorientierten Partnern auf der EK Mehrbranchenplattform.