Die Oberösterreicher haben in 2017 wieder mehr Geld im Einzelhandel ausgegeben, so dass die Einzelhandelsumsätze in Oberösterreich sich gut entwickelt haben. „Damit lag der oberösterreichische Handel im vergangenen Jahr wieder besser als der Österreich-Schnitt mit einem nominellen Umsatzplus von 2 Prozent und einem realen Umsatzplus von 0,3 Prozent“, zitiert Christian Kutsam, Obmann der Sparte Handel, die aktuelle Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria.
Einzelhandelsumsätze in Oberösterreich entwickeln sich stabil
43% der Einzelhandelsgeschäfte in Oberösterreich erreichten im vergangenen Jahr nominelle Umsatzzuwächse, 14% melden eine stabile Entwicklung, während die Erlöse bei 43% sanken. Absolut liegt der stationäre Einzelhandelsumsatz im Gesamtjahr 2017 in Oberösterreich bei rund 9,4 Mrd. Euro (netto, exkl. USt) bzw. rund 11 Mrd. Euro (brutto, inkl. USt).
Weihnachtsgeschäft 2017 beflügelt Einzelhandelsumsätze in Oberösterreich
„Der stationäre Einzelhandel in Oberösterreich konnte in allen vier Quartalen 2017 nominelle Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr erzielen, wobei das Plus im zweiten Quartal am höchsten ausgefallen ist“, erklärt Kutsam weiter. „Erfreulich für den Handel ist auch die Endbilanz zum Weihnachtsgeschäft 2017. Der heimische Einzelhandel erzielte im Weihnachtsgeschäft trotz zweier Einkaufstage weniger österreichweit ein nominelles Umsatzplus von 1,5 Prozent gegenüber 2016. Das ist das höchste Umsatzwachstum seit 2013.“
Auch die Zahl der Beschäftigten im oberösterreichischen Einzelhandel ist laut den Studienergebnissen der KMU Forschung Austria gestiegen; ebenso auch die Anzahl der unselbstständig Beschäftigten im gesamten Einzelhandel in Oberösterreich. Gegenüber dem Vorjahr haben die Beschäftigtenzahlen um 1,6% bzw. rund 800 Mitarbeiter zugenommen. Damit sind etwa 53.200 unselbstständig Beschäftigte im Einzelhandel in Oberösterreich tätig.