Ziel der Kooperation sei die Interessenvertretung für die jeweiligen Verbandsmitglieder und die gesamte Onlinehandelsbranche noch effektiver zu gestalten, teilen die beiden Verbände mit. Durch die Zusammenarbeit sollen Synergien geschaffen, das Netzwerk verbreitert und den Mitgliedern das hohe Innovationspotenzial sowie die hohen Fachkompetenzen in den jeweiligen Bereichen der Verbände besser zugänglich gemacht werden.
„Bei aller Vielfalt besteht in sehr vielen Kernthemen, die den E-Commerce berühren, große Einigkeit unter den Händlern. Die Stimme unserer bunten und lebendigen Branche bekommt mit der heute beschlossenen Verbändekooperation ein stärkeres Gewicht“, sagt Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh. Die beiden Verbände sind darüber einig, dass die Kooperation unter Wahrung der jeweiligen Identität von bevh und BVOH erfolgen wird und die Verbände neben den gemeinsamen Themenfeldern ihre unterschiedlichen Schwerpunkte bewahren und respektieren.
„Wir können durch diese Kooperation die Stärken der Einzelverbände stärken und so noch mehr für den Onlinehandel erreichen. Deutsche und europäische Baustellen gibt es genug – etwa Vertriebsbeschränkungen, Datenschutzverordnung, ElektroG, Payment Directive (PSD2) oder Geoblocking“, sagt BVOH-Präsident Oliver Prothmann.