Im Vorfeld der Micam, die vom 15. bis 18. September in Mailand stattfindet, hat der Verband der italienischen Schuhindustrie (Assocalzaturifici) über die wirtschaftliche Entwicklung der Branche im ersten Halbjahr informiert. Es war die erste Pressekonferenz des neuen Vorsitzenden von Assocalzaturifici, Siro Badon. Demnach ging die Produktionsmenge um 2,3% zurück. Damit setzt sich der Trend aus 2018 fort, als für das Gesamtjahr ein Rückgang der produzierten Menge um 3,3% verzeichnet wurde.
Uneinheitlich zeigt sich dagegen das Bild bei den Schuhausfuhren. Diese gingen in der Menge leicht um 0,4% auf 91,8 Mio. Paar zurück, konnten jedoch im Wert um 8,4% auf 4,22 Mrd. Euro zulegen. In der Folge stieg der Durchschnittspreis pro Paar auf 45,93 Euro. Deutschland belegt in der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerländer weiterhin den dritten Platz hinter der Schweiz und Frankreich. Insgesamt wurden im Zeitraum Januar bis Juni 14,2 Mio. Paar Schuh aus Italien an deutsche Kunden geliefert. Das entspricht einem Rückgang in Höhe von 6,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Wert der gelieferten Schuhe blieb jedoch mit 420,4 Mio. Euro stabil.