„Die Deutschen sparen nicht nur, um sich einen schönen Urlaub, ein neues Auto oder eine Immobilie leisten zu können, sondern vor allem aus Prinzip. Neun von zehn Befragten geben an, nicht mehr ausgeben zu wollen als nötig. Und ganze 72% haben sogar Spaß am Sparen. Sparsamkeit und Preisbewusstsein sind in Deutschland offenbar weit verbreitet – und zwar keineswegs nur in Schwaben“, so lautet eines der zentralen Ergebnisse aus der Studie von Idealo.
Die Deutschen sind Schnäppchenjäger aus Prinzip
Ob klassischer Schlussverkauf, Coupons oder Preisvergleich im Internet: 97% der Deutschen nutzen regelmäßig zumindest eine Sparmethode. Bevorzugt wird immer noch der klassische Schlussverkauf. Immerhin sieben von zehn der Befragten kaufen regelmäßig im Sale ein –vor allem bei Mode und Accessoires. Weniger attraktiv haben sich Outlet-Center gezeigt. Nur 30% nehmen regelmäßig die oft weite Fahrt zum nächsten Werksverkauf auf sich. Auch das Einlösen von Coupons gehört nicht zu den beliebtesten Methoden, mehr als die Hälfte der Befragten verwendet nur selten oder nie Rabattgutscheine aus Zeitschriften und Zeitungen.
Wie die Studie zeigt, ist das klassische Prospekt mit Sonderangeboten bei den deutschen Verbrauchern nach wie vor beliebt. 69% der Befragten nutzen solche Broschüren. Ähnlich verbreitet wie Prospekte sind inzwischen aber auch Preisvergleichsseiten im Internet (67%). Den Onlinehandel finden Schnäppchenjäger insgesamt oft lukrativer als den stationären Einzelhandel. Zwar stoßen die Befragten im Alltag etwa gleich häufig auf Angebote im Ladengeschäft und online, nämlich zu jeweils 33%. Die attraktivsten Angebote aber gibt es für fast jeden Zweiten im Internet. Der stationäre Handel hat nur für 13% der Befragten die Nase vorn, der Rest ist unentschlossen.