Durch die Einbindung der Technologie erfährt der Kunde direkt online auf der Deuter-Webseite, bei welchem Händler im Umkreis das gewünschte Produkt tatsächlich aktuell verfügbar ist. Zudem erhält er Informationen u.a. zu Öffnungszeiten und Standort des Händlers.
Gregor Cerwinski, Internet Content Manager bei Deuter, erläutert den Hintergrund der Initiative: “Die Einkaufsprozesse sind heute sehr komplex. Gerade im Outdoor-Bereich informieren sich viele zunächst online, kaufen aber dann im stationären Handel. So genannte ROPO-Käufe (Research online – Purchase offline) sind ein sehr gängiges Konsummuster, dem wir hiermit Rechnung tragen.”
Die Einbindung ist für den Fachhandel kostenlos. Sie wird in drei Stufen umgesetzt, erläutert Marketingleiter Rainer Wenninger auf der OutDoor. Die Voraussetzung für eine tagesaktuelle Verfügbarkeitsabfrage ist ein Warenwirtschaftssystem (WWS) beim Händler. Falls der Händler ohne WWS arbeitet, könne er Deuter einen Zugriff auf seine Bestellungen erlauben. Dann erkenne der Kunde immerhin, ob der Händler den gewünschten Artikel grundsätzlich führt. Die dritte Stufe ist die einfache Aufführung des Kunden in der Händlerliste.
Bis Jahresende will Deuter möglichst viele Händler einbinden und das Projekt flächendeckend aufstellen. Deuter ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen in der Outdoor-Branche, das mit diesen Service anbietet.