Wie der German Fashion Modeverband Deutschland e.V. weiter mitteilt, wird der russische Markt trotz der derzeit anhaltenden wirtschaftspolitischen Schwierigkeiten in Russland einer der wichtigsten Auslandsmärkte bleiben.
Der politische Wind weht der CPM ungünstig um die Ohren
Für Russland sei eine Plattform wie die CPM gerade in schwierigen Zeiten schließlich wichtiger denn je. „Die Bedeutung der Messe steigt mit der Bedeutung der Russischen Föderation für den deutschen Export und ist ein wichtiger Hinweis auf die Wichtigkeit des Marktes selbst“, beschreibt Petra Bleibohm, Referentin Internationale Märkte bei GermanFashion. „Während der Finanzkrise vor fünf Jahren charakterisierten wir den russischen Markt mit der Schlagzeile zwischen Euphorie und Skepsis, zwischenzeitlich hatte sich der russische Markt wieder auf gutem Niveau stabilisiert. Doch aktuell weht uns der politische Wind ungünstig um die Ohren,“ so Petra Bleibohm weiter. „Es ist ein ständiges Auf und Ab, dem die deutschen Hersteller aber mittlerweile eher mit Gelassenheit begegnen.“
Der russische Exportmarkt erwirtschaftet ein Bruttoinlandsprodukt von 2.118 Mrd. Dollar (2013). Das Wirtschaftswachstum lag 2013 bei 1,3%, die Prognose für 2014 betrug noch Ende 2013 3,0%, wurde aber aufgrund der aktuellen Krise auf 0,2% nach unten korrigiert. Russlands Wirtschaft stagniert aktuell.