In der siebten Ausgabe der ’How Active are Retailers Globally?‘ befragte CBRE 150 Einzelhändler nach deren Aktivitäten auf dem Weltmarkt. Unterteilt wurden sie in drei Gebiete: Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik und Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA).
Von den befragten Einzelhändlern würden laut CBRE-Umfrage 35% Deutschland für ihre Expansion im Jahr 2016 auswählen; 33% entschieden sich für Frankreich, 29% für Großbritannien und 27% beziehungsweise 25% für China und die USA.
Ferner gaben sie an, dass die Basis für ihre Geschäfte ein solides Netzwerk stationärer Geschäfte sei, um mit steigenden Kosten, Konkurrenz aus dem Internet und Veränderungen im Verbraucherverhalten zurechtzukommen. So sagt 83% der befragten Händler, dass die Pläne zur Expansion des stationären Geschäft nicht vom Wachstum des E-Commerce beeinträchtigt werde. Lediglich 22% mache sich ernsthafte Gedanken über die Bedrohung aus dem Internet.
Trotz Zuversicht sieht die Mehrheit der Enzelhändler die Steigerung der Kosten als ihre größte Sorge an (56%). Unklare Wirtschaftsverhältnisse (42%), der Mangel an guten Verkaufsflächen (37%) sowie die Veränderung des Einkaufsverhalten der Konsumenten kommen als Nächstes. Die potenziellen Änderungen von Richtlinien (5%) und ein unzureichendes Logistiknetzwerk (4%) machen den Einzelhändler am wenigsten Sorge.