Der Materialeinkauf soll künftig zentral von Pirmasens aus gesteuert und abgewickelt werden. Um Komponenten und Leder umschlagen zu können, entsteht, wie weiter berichtet wird, neben der Caprice-Fabrik eine 800 qm große Lagerhalle. Bis Ende Oktober soll das Gebäude bezugsfertig sein. Damit einhergehend hat das Unternehmen bereits fünf Techniker eingestellt; weitere Fachkräfte werden gesucht.
Als Alternative für China, wo man zunehmend mit Arbeitermangel zu kämpfen habe, setzt das Unternehmen verstärkt auch auf andere Produktionsstandorte. Aktuell werden, wie aus Medienberichten hervorgeht, 40 bis 45% der Caprice-Schuhe in China gefertigt (früher 70%). 35% der Schuhe werden zudem in Pakistan hergestellt; auch in Myanmar und Albanien lässt das Unternehmen produzieren. Man habe in Shkodra in Nordalbanien eine Fabrik mit qualifizierten Mitarbeitern und guter technischer Ausrüstung gefunden, die vormals für Italien Schuhe hergestellt hat, heißt es.
Geplant ist auch die Einrichtung eines Schulungszentrums für Verkäuferinnen am Unternehmenssitz in Pirmasens.