Durch die Partnerschaft wollen die beiden Organisationen stärker zusammenarbeiten. Im Vordergrund stehe dabei, die gemeinsame Stärke zu nutzen, um eine an Nachhaltigkeit orientierte Beschaffungspraxis auf breiterer Basis voranzubringen. Davon sollen die Mitglieder beider Organisationen profitieren.
Gleichzeitig soll so eine solide Grundlage und ein gemeinsames Verständnis geschaffen werden, auf denen für die weitere Zusammenarbeit weiter aufgebaut werden kann.
„Wir freuen uns sehr, nach mehrmonatigen Gesprächen die Zusammenarbeit zwischen Sedex und BSCI verkünden zu können“, so Jonathan Ivelaw Chapman, Geschäftsführer von Sedex. „Obwohl die beiden Organisationen bislang miteinander im Wettbewerb standen, stimmen beide darin überein, dass Vereinfachung und Zusammenarbeit – also die Grundpfeiler von Sedex und BSCI – für die Entwicklung von nachhaltigen Lieferketten insgesamt unabdingbar sind“.
„Auch wenn beide Organisationen weiterhin eigenständige Initiativen mit eigenen Mitgliedern, Zielen und Aufgaben bleiben, freuen wir uns, die erheblichen Marktanteile von BSCI und Sedex wirksam zusammenzubringen, um positive Veränderungen in den betroffenen Wirtschaftszweigen zu bewirken“, so Christian Ewert, Generaldirektor FTA. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Grundsatzvereinbarung der Anfang einer langen und erfolgreichen Beziehung für BSCI, Sedex und unsere weltweiten Mitglieder sein wird.“
Die wichtigsten Ziele der Zusammenarbeit
Mit dem Ziel, unnötigen Doppelaufwand zu vermeiden, den Einfluss zu verstärken und eine Grundlage für eine aktive Zusammenarbeit zu schaffen, nennt die Grundsatzvereinbarung folgende erste Schwerpunktgebiete für die künftige Zusammenarbeit:
* Menschenhandel: BSCI und Sedex werden für Marken und Einzelhändler eine bessere einheitliche Vorgehensweise im Umgang mit dem Thema Menschenhandel erarbeiten.
* Gemeinsame Schulungen: BSCI wird Möglichkeiten ausloten, Sedex-Mitgliedern das BSCI-Schulungsangebot zu eröffnen.