Eulenbach wird Brandstiftung in besonders schwerem Fall vorgeworfen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind die beiden nun Verhafteten „dringend verdächtig, gemeinschaftlich die Brandlegung in den Abendstunden vorsätzlich herbeigeführt zu haben.“ Vor allem die Auswertung von Videoaufnahmen habe die Ermittler auf die Spur der Verdächtigen gebracht. Beide sitzen nun in Untersuchungshaft.
Am 6. Mai war in dem mehrstöckigen Traditionskaufhaus am Bremer Wall ein Brand ausgebrochen. Der Schaden ging in die Millionen. Hans Eulenbach hatte damals ausgesagt, er sei überfallen und eingesperrt worden. Bereits sechs Wochen nach dem Brand war er vorläufig festgenommen worden. Gemutmaßt wurde laut Medienberichten, dass er darauf aus war, eine hohe Versicherungssumme zu kassieren. Sein Geschäft soll zuletzt nicht mehr gut gelaufen sein. Eulenbach hatte behauptet, von mehreren Männern überfallen worden zu sein. Die Täter hätten wahrscheinlich aus Frust darüber, dass sie aus dem Tresor nicht genügend Geld erbeuten konnten, das Feuer gelegt. Eulenbruch gab außerdem an, in eine Toilette gesperrt worden zu sein. Er habe mehrmals versucht, den Notruf zu erreichen, immer sei besetzt gewesen.